Aprilia Shiver GT 750

Die rote Garage

© Scubafat

Willkommen in der roten Garage!

Warum man sich eine Aprilia Shiver anschafft? Zufall ......

Meine im Herbst zuvor erstandene KTM LC4 Adventure habe ich im Winter einen großen Service und viel Pflege zukommen lassen. Sie stand wieder das wie neu!
Dann zum TÜV und schon war ich bereit auf was Anderes. Nicht weil die KTM schlecht war, sondern weil ich ständig was anderes will.
Denn zu Coronazeiten muss man ja etwas zum schrauben haben.

Aprilia hatte ich so nie auf dem Schirm, aber wenn es ganz in der Nähe eine mit etwas Servicestau gibt, dann schlägt man zu. Also meine KTM weg und die Shiver von ab zu mir auf die Hebebühne.
Sie kam mit geplatzter Batterie, tropfendem Ölfilter und einigen anderen Dingen die Zuwendung brauchten.
Reifen alt, aber mit noch brauchbaren Profil bleiben bis zum nächsten TÜV drauf. Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit und Kupplungsflüssigkeit war auch schnell gemacht.
Ansonsten machte die Shiver von 2009 für ein 11 Jahre altes Motorrad und nur 9600 km auf dem Tacho einen recht gepflegten ersten Eindruck. Bei genauer Bestandsaufnahme habe ich allerdings genügend Arbeiten entdeck, die noch gemacht werden mussten.
Bremsbeläge noch gut und Kettensatz wie neu.
Kleine Kratzer wurden kaschiert und durch ausgelaufene Batteriesäure angefressener Rahmenlack wurde überlackiert.
Wachs für den Lack und WD40 für den Rest!

Probleme machete der tropfende Ölfilter, der schon vom Vorbesitzer eingesetzt wurde. Von mir durch ein anderes Produkt ersetzt, tropfte der Filter ebenfalls. Also einen originalen verbaut. Der rechte Gabelholm war auch undicht. Ein Stahlbus Ölablassventil habe ich ihr auch gegönnt.

Was ich fast immer beibehalten habe, die Moppeds im Originalzustand zu lassen. Auf Krawallovic Tüten stehe ich nicht und am besten wieder zu verkaufen ist ein Fahrzeug im Originalzustand.